Förderprogramme für Existenzgründungen und Betriebsnachfolgen stärken zukunftsfähige lokale Weinstandorte

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Am 13. Mai lud der Weincampus Neustadt zur Talk- und Netzwerkplattform WEINCAMPUS CONNECT ein, bei der Studieninteressierte, Studenten und Branchenfachleute zusammenkamen. Die Förderinstitutionen Meininger Verlag, Karl-Josef-Wagner-Stiftung Schloss Wachenheim und Soroptimisten Club Frankenthal gewährten Stipendien und finanzielle Unterstützung. Im Fokus standen innovative Ansätze zur Bewältigung aktueller Branchenthemen, Zukunftsperspektiven und Nachwuchsförderung. Zusätzlich unterstützt wurden studentische Auslandsaufenthalte, praxisnahe Exkursionen sowie Notfallhilfen für Studenten in schwierigen Lagen. Das Format förderte Austausch, Kooperation und Innovation.

WEINCAMPUS CONNECT vernetzt Studenten, Wirtschaft und Kommunalvertreter für Weinbranche-Zukunft

Die Moderatorinnen und Moderatoren (Foto: Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen)

Die Moderatorinnen und Moderatoren (Foto: Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen)

Am 13. Mai öffnete die Fachschaft des Weincampus Neustadt im Rahmen von WEINCAMPUS CONNECT ihre Pforten für Fachleute aus Weinbau und Ökonomie, städtische Vertreter, Wirtschaftsakteure und Studenten. In strukturierten Diskussionsrunden standen künftige Weinbautechnologien, effektives Krisenmanagement und Perspektiven für die Branche im Fokus. Der Nachmittag bot eine Reihe von Networking-Phasen, in denen Winzer, Verbände und Studentennteams in persönlicher Atmosphäre Kooperationen knüpften, Best Practices austauschten und gemeinsame Innovationsideen für die regionale Weinwirtschaft entwickelten.

Finanzielle Unterstützung seit 2009 verbessert deutlich Studienbedingungen am Weincampus

Das Herzstück der Netzwerkveranstaltung war die offizielle Zuerkennung von Deutschlandstipendien an Weincampus-Studenten. Der Meininger Verlag stellt seit 2009 finanzielle Mittel bereit für Auslandsaufenthalte, Exkursionen, Notfallprogramme sowie duale Studienoptionen. In der aktuellen Serie erhielten zwei Studenten je 3.600 Euro. Die Karl-Josef-Wagner-Stiftung unterstützt drei Stipendiaten, während der Soroptimisten Club Frankenthal gezielt Frauen in wissenschaftlichen Ausbildungsphasen des Weinbaus fördert. Sie stärken deutlich die akademische Entwicklung und fördern die Innovationskraft im Weinbau.

Christian Wolf betont Familienvereinbarkeit, Karl-Josef-Wagner-Stiftung paritätisch, Soroptimisten ehren Eitel

Christian Wolf vom Meininger Verlag unterstrich die Einführung einer stärker familienorientierten Unternehmenskultur und verwies dabei auf die Chancen, die sich für viele Mitarbeiterinnen ergeben. Die Karl-Josef-Wagner-Stiftung der Sektkellerei Schloss Wachenheim gewährt ihr Stipendium in paritätischer Finanzierung mit Bundessubventionen, um stabile Förderstrukturen zu etablieren. Der Soroptimisten Club Frankenthal analysierte die positiven Effekte von Teamheterogenität und ehrte Absolventin Ria Eitel als kraftvolles Symbol für zukünftige Stipendiatinnen transparent inklusive und nachhaltige Teamprozesse gefördert.

Geplante Masterstudiengänge sollen auch Know-how-Transfer und Weinbau-Forschung weiter stärken

Im Rahmen einer gemeinsamen Erklärung stellten Reinhold Hörner und Dirk Gerling heraus, dass das duale Studienmodell am Weincampus Neustadt eine entscheidende und wesentliche Säule für innovative und nachhaltige Entwicklungen im Weinbau darstelle. Hörner hob die Bedeutung der praktischen Lehrphasen in Weingütern hervor, während Gerling die präzise wissenschaftliche Ausbildung unterstrich. Gleichzeitig befürwortete er die Einführung von Masterstudiengängen, die einen intensiveren Austausch von Forschungsergebnissen und Erfahrungen innerhalb der rheinland-pfälzischen Weinwirtschaft ermöglichen sollen.

Willkomm Gemeinschaft, Bürgerstiftung und Hochschulseelsorge diskutieren Engagement in Krisen

Engagierte Vertreter der Stadt Neustadt, der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft, der Wohnbaugesellschaft, der Willkomm Gemeinschaft, der Bürgerstiftung und der Hochschulseelsorge tauschten sich mit Studentenn über Herausforderungen an ländlichen Hochschulstandorten aus. Dabei fokussierten sie studentische Wohnlösungen, infrastrukturelle Verbesserungen und freiwilliges Engagement in der Region. Geschäftsführerin Katrin Henneke von der WEG forderte dazu auf, Krisen als Impulsgeber für zukunftsweisende Projekte wahrzunehmen. Die Stadt präsentierte zudem Förderprogramme für Existenzgründung, Betriebsnachfolge und nachhaltige Standortentwicklung und regionale Perspektiven.

WEINCAMPUS CONNECT kombiniert finanzielle Zuwendungen, praxisnahe Studienformen und umfangreiche Netzwerke aus Verlag, Förderstiftungen, Weinbauverbänden und kommunaler Verwaltung. Studenten erhalten Unterstützung für Auslandssemester und Exkursionen, um globale Weinbaumethoden kennenzulernen. Diversity-Workshops und forschungsorientierte Projekte stärken kreativen Austausch und Innovationsbereitschaft. Duale Studienmodelle fördern den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis. Gemeinsam entsteht ein robustes Fundament für eine innovative und nachhaltige Zukunft des rheinland-pfälzischen Weinbaus sowie attraktive Berufschancen.

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