Wein verschenken: Individuell schenken mit diesen Tipps
Mai21

Wein verschenken: Individuell schenken mit diesen Tipps

Das perfekte Geschenk zu finden, kann zur Knobelaufgabe werden. Dabei ist es doch so einfach, wenn der zu Beschenkende auch Wein mag. Auf die folgenden Dinge kommt es dabei an. Vorüberlegungen zum Schenken Einfach in den Laden gehen und eine Flasche Wein kaufen? Besser nicht, denn dann ist ein Fehlgriff meist vorprogrammiert. Besser ist es, wenn Sie vor dem Kauf einige Vorüberlegungen starten. Zum einen muss der Anlass des Schenkens beachtet werden: Geht es um ein Hochzeits- oder Geburtstagsgeschenk oder soll es nur eine Aufmerksamkeit zwischendurch sein? Außerdem spielt eine Rolle, wie nahe sich Schenkender und Beschenkter stehen, denn für den Ehemann wird ein anderer Wein gewählt als für den Chef. Dabei ist nicht zwingend der Preis des Weins ausschlaggebend, sondern seine Herkunft und seine Qualität (die sich eben nicht immer im Preis zeigt). Außerdem kann Wein als Werbegeschenk infrage kommen, wobei auf andere Weine gesetzt wird, als wenn eine nahestehende Person beschenkt werden soll. Zusätzlich darf das Geschenk auch abgerundet werden und so wird nicht nur die Flasche Wein überreicht, sondern es gibt auch eine Kleinigkeit dazu. Wichtig: Sollten Sie nicht wissen, ob der Beschenkte nur Bioweine trinkt oder am Ende gar vegan lebt, sollten Sie einen Wein wählen, der diese Fälle abdeckt. Einen veganen Wein trinken auch Nicht-Veganer, umgekehrt freuen sich Veganer aber nicht über Weine für Nicht-Veganer! Besonders schwierig wird das Schenken durch diese Überlegungen, wenn Sie kaum etwas über die Zielperson wissen und alle Eventualitäten bedenken müssen. Wein verschenken: Zum Anlass muss er passen! Bringen Sie einen guten Wein zum Essen mit, können Sie je nach Menü auf einen Weiß- oder Rotwein setzen. Lässt es der Preis zu und Sie wissen nicht, ob Weiß- oder Rotwein besser passt, bringen Sie einfach zwei Flaschen mit und decken damit beides ab. Außerdem: Sind viele Leute eingeladen, ist eine Flasche rasch geleert! Sind Sie zu einem größeren Fest eingeladen, sollten Sie auf einen guten Schaumwein setzen, dieser ist zum Gratulieren bestens geeignet. Feiert ein liebes Familienmitglied älteren Semesters seinen Geburtstag, darf ein spezieller Jahrgangswein das Geschenk sein. Hierbei erzählt der Wein eine eigene Geschichte, wobei solche Weine nicht zum Trinken gedacht sind. Sie finden sich oftmals in der Vitrine wieder und werden nur zu einem ganz besonderen Anlass geöffnet oder bleiben gänzlich verschlossen. Wichtig: Wein ist kein gutes Geschenk für jemanden, der krank ist. Alkohol und Medikamente vertragen sich nicht besonders gut und wer sein Geschenk dann nicht genießen darf, wird sich darüber logischerweise nicht freuen. Setzen Sie dann lieber auf ein anderes Präsent! Tipps zur Auswahl des passenden Wein-Geschenks Die folgenden Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie Wein als Präsent überreichen wollen: Der Preis Sicherlich sollte der...

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Rotwein selber machen: Anleitung für Hobby-Winzer
Mai07

Rotwein selber machen: Anleitung für Hobby-Winzer

Zuerst: Ein Wein muss nicht immer aus den klassischen Trauben entstehen, jedes andere Obst kann ebenso verwendet werden. Im Folgenden widmen wir uns jedoch der eigenen Herstellung von Rotwein. Rotwein selber machen: Das brauchen Sie Neben einer Anleitung zum Herstellen von Rotwein brauchen Sie noch eine Reihe von Zubehör und Zutaten, um den ersten edlen Wein selber herzustellen. Das Folgende wird benötigt: Gefäß mit Deckel zum Gären (Ballon aus Glas oder Plastik) Gäraufsatz Absaugschlauch Waage (sollte kleinste Mengen anzeigen) Vinometer zur Bestimmung des Alkoholgehalts Zitronensäure Zucker flüssige Hefe kohlesaurer Kalk Hefenährsalz Kaliumpyrosulfit Die Zutaten und Materialien können Sie im Handel einzeln kaufen oder Sie starten mit einem fertigen Winzer-Set, das alles Nötige enthält, was Sie für die ersten Versuche brauchen. Tipp: Achten Sie dabei auf das Haltbarkeitsdatum, denn teilweise ist bei solchen Sets die enthaltene Flüssighefe nicht mehr gärfähig! Genuss selber machen: Auf dem Weg zum fertigen Rotwein Nachdem nun alles griffbereit ist, fehlt nur noch die wichtigste Zutat: Die Trauben! Diese müssen Sie vorbereiten, indem Sie sie waschen und trocknen. Alles soll hygienisch sauber sein, immerhin stellen Sie hier ein Genussmittel her. Bitte bedenken Sie auch die Menge der Zutaten, die sich nach der Menge der verwendeten Trauben richtet. Teilweise sind hier echte Rechenkünste gefragt, damit die Mischungsverhältnisse am Ende stimmen! Entscheiden Sie sich nun, ob der Rotwein aus der ganzen Frucht hergestellt werden soll oder ob Sie nur den Saft verwenden wollen. Bei der Saftgärung sorgt eine Saftpresse dafür, dass kein Fruchtfleisch für die Gärung eingesetzt wird, was den Vorteil hat, dass sich keine Bitterstoffe oder andere störende Aromen entwickeln können. Das fertige Weingetränk ist meist heller und klarer als der von ganzen Früchten. Setzen Sie hingegen auf die Maischegärung, müssen Sie die zu verwendenden Weintrauben pürieren oder anderweitig zerkleinern. Die Maischegärung ist einfacher, der künftige Wein wird besser gefärbt sein. Es geht los! Rotwein selber machen Schritt für Schritt Sie haben nun im ersten Schritt die Früchte zerkleinert oder den Saft ausgepresst. Nun geht es wie folgt weiter: Zucker zugeben Auch beim Herstellen von Rot- oder Weißwein gilt: Soll das Endresultat schmecken, muss Zucker hinein! Auch hier haben Sie wieder zwei Wahlmöglichkeiten: Sie können die Früchte sofort zuckern, wobei sich die Zuckermenge nach der Menge der verwendeten Weintrauben berechnet. Sie können aber auch die schrittweise Zuckerung wählen, bei der Sie die berechnete Gesamtzuckermenge in kleinen Portionen zusetzen. Beginnt die Gärung, erfolgt die Zuckerung dann in vier Portionen pro Tag. Diese Methode ist deutlich aufwendiger, dafür bildet sich aber genau die benötigte Menge Alkohol, was durch den Zusatz der Hefe geschieht. Ein schrittweise gezuckerter Rotwein besitzt einen höheren Alkoholgehalt! Zitronensäure zugeben Bei klassischen Weintrauben braucht es keine...

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