Die farbenfrohen Rinden und intensiven Geschmacksprofile der Bio-Käse aus Wiggensbach setzten sich erfolgreich bei der 17. Internationalen Käsiade in Hopfgarten/Tirol durch. In der Kategorie Halbfettkäse gewann die leuchtend orangene „Süße Sissi“ Gold, der aromatische „Beschwipste Anna Rot“ holte Silber, und der vollmundige „Allgäuer Hornkäse“ Bronze als Bergkäse. Verbraucher dürfen sich auf besonders geschmacksintensive Spezialitäten freuen, die mit nachhaltiger Heumilch und traditioneller Herstellung überzeugen. Bäuerliche Weidenutzung und Heumilch prägen jede Reifephase.
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Stetiger Zusammenschluss führt zu starkem Wachstum der Wiggensbacher Bio-Käserei
Die Gründung der Bio-Schaukäserei in Wiggensbach erfolgte 2003 durch acht bio-zertifizierte Landwirte mit Sitz bei Kempten. Ziel der Initiative war es, die Erzeugung und Vermarktung qualitativ hochwertiger Heumilch zu bündeln und gemeinsam zu Biokäse weiterzuverarbeiten. In den folgenden Jahren stieg die Zahl der Partnerbetriebe kontinuierlich an. Gegenwärtig beliefern zwanzig landwirtschaftliche Höfe die Käserei. Die gemeinsame Organisation schafft Effizienz und stärkt regionale Landwirtschaft. Standardisierte Prozesse ermöglichen Transparenz, garantieren Nachhaltigkeit und Produktsicherheit.
Traditionelle Heufütterung stärkt Kuhgesundheit, Milchleistung und nachhaltige Qualität saisonal
Die Heumilchkühe nutzen während der Sommermonate extensive Weideflächen, die durch eine Vielzahl regionaler Pflanzenarten charakterisiert sind. Im Winter erhalten sie ausschließlich konserviertes Heu, wobei der Einsatz von fermentiertem Futter unter Biostandards verboten bleibt. Diese Fütterung sichert eine hohe Bio-Heumilchgüte mit ausgeprägter Geschmacksnote. Pro Jahr stellt die Erzeugergemeinschaft rund vier Millionen Liter dieser Milch bereit, die in Wiggensbach zu verschiedenen, sorgfältig gereiften Käsespezialitäten verarbeitet werden, kontinuierlich nach ökologischen Richtlinien streng kontrolliert.
Halbfetter Schnittkäse überzeugt mit Gold glänzender Leuchtrinde und Aroma
Die Bio-Schaukäserei Wiggensbach siegte bei der 17. Internationalen Käsiade mit drei prämierten Sorten in Hopfgarten/Tirol. Die „Süße Sissi“ glänzte in der Kategorie halbfetter Schnittkäse mit Gold, die „Beschwipste Anna Rot“ beeindruckte die Jury mit würzig-fruchtigem Profil und erhielt Silber. Der „Allgäuer Hornkäse“ wurde als charakterstarker Bergkäse mit Bronze gewürdigt. Geschäftsführer Franz Berchtold führt die Auszeichnungen auf die überlegene Qualität der regional erzeugten Heumilch und die sorgfältige Reifung zurück.
Wiggensbacher Heumilchkäse überzeugt internationale Jury mit herausragenden intensiven Aromen
Die zweimal jährlich ausgetragene 17. Internationale Käsiade in Hopfgarten/Tirol hat sich als wesentlicher Indikator für Käsequalität im Alpenraum etabliert. Fachjuroren aus verschiedenen Ländern prüfen die eingereichten Produkte anhand von optischer Unversehrtheit, geschmacklicher Komplexität, Texturresistenz und handwerklicher Sorgfalt. Die Bio-Schaukäserei Wiggensbach sicherte sich drei Medaillen und unterstrich damit die konstante Umsetzung ihrer hohen Standards in der Heumilchverarbeitung. Diese Erfolge stärken das Kundenvertrauen, belegen nachhaltige Produktionsprinzipien und fördern globale positive Reputation.
Regionale Wertschöpfung und biologische Produktion stärken Wiggensbachs Käse-Marktposition deutlich
Traditionelle Handwerkskunst steht im Zentrum der Käseherstellung in Wiggensbach: Vom täglichen Käsen über sorgfältiges Salzen bis hin zur individuellen Pflege jeder Laibware setzen erfahrene Käsermeister ihr Können ein. Das regionale Heu als alleiniges Winterfutter und das saftige Almgras ergänzen das Aromenspektrum der Heumilch. Durch geduldige Reifung unter konstant kontrollierter Luftfeuchtigkeit entwickelt jeder Käse einen unverwechselbaren Charakter. Auszeichnungen auf internationalen Wettbewerben dokumentieren den Erfolg dieser traditionsreichen Methode. Regelmäßig hochwertig prämiert anerkannt.

