Weinprobe Mainz: die besten Weinlokale in Altstadt und City
Feb23

Weinprobe Mainz: die besten Weinlokale in Altstadt und City

Rotwein ist nicht einfach nur ein Genussmittel – er ist eine Leidenschaft, kann Gaumenfreude und Nervenkitzel bedeuten, wenn die Aufregung, auf der Weinprobe in Mainz einen neuen Tropfen zu probieren, allzu groß wird. Auch in Mainz gibt es Weinlokale und Restaurants, in denen besondere Weine kredenzt werden und in die sich die Einkehr wirklich lohnt. Weinlokale in der Altstadt zu Mainz Weinhaus Zum Spiegel: hier trifft man den Mainzer Gerade in der Altstadt von Mainz finden sich einige Lokale, die mit erstklassigen Weinen und guten Speisen punkten. So zum Beispiel das „Weinhaus Zum Spiegel„. Schon das Haus wirkt sehr traditionell und sowohl alteingesessene Mainzer als auch Tagesgäste schwärmen begeistert von diesem Lokal. Zum hervorragenden Wein gibt es hier die gutbürgerliche Küche, alles wirkt gemütlich und bequem. Für den Plausch nach dem Einkaufsbummel unbedingt zu empfehlen! Weinstube Hottum: der Geheimtipp in der Altstadt Auch die „Weinstube Hottum“ gehört als Geheimtipp unter Insidern zu den besten Adressen für Weinlokale in Mainz. Die Weinstube Hottum gilt als eine der traditionsreichsten der Stadt und bietet erlesene Weine. Natürlich muss hier kein Gast hungern, denn auch kalte und warme Speisen sind im Angebot. Die Gerichte sind immer frisch zubereitet, was die Gäste auch schmecken können. Doch auch diejenigen, die einfach nur einen guten Wein genießen wollen, sind hier gut aufgehoben. Das Risiko: so eine kleine Weinprobe kann sich hier dann schon mal länger hinziehen. Weinhaus Michel: urige Weinstube in der Jakobsbergstraße Das „Weinhaus Michel“ existiert bereits seit 1756 und stand in all den Jahren für eine besonders hohe Kompetenz in Sachen Wein. Die urige Weinstube ist für einen Besuch zu jeder Gelegenheit und Jahreszeit geeignet, die Weine sind einzigartig und erlesen. Das Klientel ist sehr vielfältig, hier treffen sich die Einheimischen ebenso wie Studenten oder Geschäftsreisende, Urlauber wie Tagesreisende – ob zur Weinprobe oder einfach auf einen erfrischenden, spritzigen Schoppen am Abend. Als Treffpunkt für eine abendliche Plauderstunde unbedingt empfehlenswert! Weinstube Lösch: Mainzer Weinkultur pur Die „Weinstube Lösch“ findet sich genau gegenüber dem Weinhaus Michel bietet 50 Sitzplätze und eine mehr als 100jährige Tradition. Die Wände sind bis zur Decke mit Holz vertäfelt, was ein ganz besonderes Ambiente ausstrahlt. Für den Frühling und Sommer steht auch die Terrasse mit Platz für 30 Gäste zur Verfügung. Wein genießen in anderen Stadtteilen Weyer’s ErnteHof in Bretzenheim In Mainz-Bretzenheim lädt „Weyer’s ErnteHof“, zu dem eine Straußwirtschaft gehört, zur Weinprobe ein. Die Weine sind hausgemacht und wer mag, probiert eine prickelnde Weinschorle. Dazu werden frische, hausgemachte Speisen gereicht. Wer den ErnteHof in den Sommermonaten besuchen möchte, sollte sich rechtzeitig anmelden, denn hier gibt es die Plätze nur über eine Reservierung. Meist sind alle Plätze ausgebucht, sodass ein spontaner...

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Wein aus USA: der Riesling aus Oregon und von den Finger Lakes
Feb02

Wein aus USA: der Riesling aus Oregon und von den Finger Lakes

Mit 407 000 ha und regelmäßig über 18 Millionen hl Gesamtertrag sind die USA einer der weltweit bedeutendsten Weinerzeuger. Noch immer wachsen die Rebflächen in den USA – in den letzten 30 Jahren um 25 % – und stellen damit die Vitalität der in mehr als 25 Bundesstaaten vertretenen Weinwirtschaft unter Beweis. Sogar Geschichte kann der US-Weinbau aufweisen. Bis ins Jahr 1647 ist Weinbau im Staat New York nachweisbar. Zwar stammten die ersten Weinstöcke aus Europa, zunehmend wandten sich die amerikanischen Weinbauern aber auch den wild vorgefundenen – autochthonen – Rebsorten der Vitis Labrusca zu. Ihnen verdanken wir die wirksame Hilfe gegen die Reblausplage, wenn auch das Schadinsekt durch den Import eben derselben Reben nach Deutschland ebenfalls eine amerikanische Ursache hatte. Wein aus USA: Erbe der Siedler und Einwanderer Im Gefolge der großen Siedlertrecks nach Westen bewegte sich auch die Weinkultur, bis zuletzt nach Kalifornien, das in einem Eroberungskrieg 1848 dem mexikanischen Staat entrissen und den USA angegliedert wurde. So finden wir heute eine amerikanische Weinkultur vor, die eine derart bunte Mischung darstellt, wie sie aus der Herkunft der amerikanischen Einwanderer hervor gegangen ist: Deutsche pflanzen ihre Rieslinge, Franzosen ihre Pinot Noir, Spanier ihre Garnacha, die Italiener ihren Primitivo (in den USA Zinfandel genannt) und Russen die Rkatsiteli. Staat New York: Weinbau auch im hohen Norden Gelegentliches Schneechaos in den nordöstlichen Staaten der USA, auch kurze Frostperioden, sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Staat New York mit seiner Hauptstadt Albany um den 42. Breitengrad situiert ist, und damit auf der gleichen geographischen Breite wie etwa die Insel Korsika. Die sommerliche Hitze, aber die frostigen Temperaturspitzen werden zudem durch die nahegelegenen großen Seen gemildert. Weinpapst Hugh Johnson (Der kleine Johnson) weiss dazu: „Im Staat New York geht es mit der Weinqualität, der Rebfläche (inzwischen mehr als 39000 ha) und der Zahl der Kellereien in erstaunlichem Tempo voran. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Erzeugerbetriebe um 108 auf jetzt 342 gestiegen.“ Als besonders wichtigen Anbaubereich nennt Johnson die „Finger Lakes“, ein Gebiet in dem fünf kleinere, längliche Seen zwischen sanften Bergtälern liegen. Wie Johnson weiss, gilt der Riesling als besondere Spezialität. Weine aus USA: „Riesling preferred“ Man kann den amerikanischen Winzern regelrecht dankbar sein, dass sie die „Riesling-Fahne“ aufrecht erhalten, denn die USA sind nach Deutschland der zweitgrößte Riesling-Produzent, noch vor Frankreich und Österreich, wo man größere Vorkommen vermuten sollte. Freilich pflanzen die US-Amerikaner Riesling nicht aus Dankbarkeit oder Treue zu den deutschen Winzern, sondern im knallharten Eigeninteresse, denn beim Riesling handelt es sich um eine der wenigen Qualitätssorten von Weltrang. Zwar tendiert der amerikanische Weingeschmack auch beim Riesling in Richtung „Liebfrauenmilch“, also nach „halbtrocken“ bis „lieblich“, aber...

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