Monastrell: kräftig, rot und aus dem heißen Süden
Nov28

Monastrell: kräftig, rot und aus dem heißen Süden

Die rote Rebsorte Monastrell gehört in Spanien neben dem Tempranillo, Bobal und Garnacha, zu den wichtigsten Trauben, die auf einer Gesamtrebfläche von über 60.000 Hektar angebaut werden. Sie gedeihen am Besten im südländischen Raum und bevorzugen ein trockenes und warmes Klima. In Spanien gehört der Osten des Landes, wie Jumilla, Yecla und Katalonien zu den wichtigsten Anbaugebieten. Ob die genannten Zahlen des Landwirtschaftsministeriums bezüglich der Ertragsflächen in Spanien mit der Realität übereinstimmen, ist allerdings unklar, da ein gewisser Anteil der Rebflächen eigentlich der roten Rebsorte Graciano zugerechnet werden müssten. Weitere Anbauflächen des Monastrell finden sich in Kalifornien, Frankreich, Australien, Algerien und Italien. Wegen der weltweiten starken Verbreitung, wird die rote Rebsorte Monastrell unter verschiedenen Synonymen gelistet, so dass die Traube in Frankreich und Deutschland als Mourvèdre bezeichnet wird. In Australien und Kalifornien wird sie Mataró genannt. Charakteristische Eigenschaften der roten Rebsorte Monastrell Die Beeren der roten Rebsorte Monastrell sind sehr klein, süß und verfügen über eine dicke Schale. Spanischer Rotwein, der aus solchen Trauben gekeltert wird, erhält eine kräftige Struktur sowie einen hohen Alkohol- und Tanninanteil. Der Geschmack des Monastrell kann stark variieren und einen fruchtigen Geschmack nach Brombeeren und Gewürzen aufweisen. Wird der Monastrell längere Zeit zur Reife gelagert, können auch sehr alkoholschwere Süßweine entstehen. Im Osten von Spanien sind rund 95% der Weinberge in Alicante, Almansa, Bullas, Jumilla und Yecla, mit der roten Rebsorte Monastrell bestockt. In früheren Zeiten war der sortenreine Monastrell aufgrund der fehlenden Technik kaum genießbar. Die Rotweine verfügten über einen extrem hohen Anteil an Alkohol, Tannin und Zucker, so dass der Monastrell kaum zu genießen war. Als man in Frankreich begann, den Monastrell hauptsächlich als Verschnitt mit anderen Rebsorten zu verwenden, konnten wohlschmeckende Rotweine mit hervorragenden Fruchtanteilen gekeltert werden. Der Verschnitt mit der Tempranillo Rebsorte und Chardonnay hat dem Monastrell zu einem wahren Aufschwung verholfen. Dank des technischen Fortschrittes werden heute immer größere Mengen des Monastrell auch sortenrein gekeltert, die über ein erlesenes Aroma verfügen. Da junger Monastrell Rotwein aus Spanien aufgrund des hohen Tanningehaltes über einen strengen Geschmack verfügt, ist es üblich, dass der Rotwein für rund 18 Monate in der Flasche reift. Auf diese Weise kann ein erlesener spanischer Rotwein gewonnen werden, der sehr aromatisch ist und einen fruchtigen Geschmack aufweist. Da der Monastrell viel Körper besitzt, passt er hervorragend zu kräftig gewürzten Speisen der mediterranen Küche. Hierzu gehören beispielsweise Fleisch- und Wildgerichte sowie Käse. Prinzipiell kann zum Monastrell, einer der bekanntesten Rotweine aus Spanien, jedes deftige Gericht genossen...

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Trollinger: der Klassiker aus Württemberg
Nov25

Trollinger: der Klassiker aus Württemberg

Die Rebsorte Trollinger kam vermutlich bereits mit den Römern in das Weinbaugebiet Württemberg am Rhein. Von dort aus verbreitete er sich bis ins Neckartal. Die Hauptanbaugebiete sind heute das eben erwähnte Neckartal und Südtirol. Der Name Trollinger stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit von dem Wort Tirolinger ab, da die zugrunde liegende Rebsorte Vernatsch aus Südtirol stammt. Ein weiterer Name der Rebsorte ist Blauer Trollinger. Doch der Trollinger fand auch unter dem Namen Black Hamburg weltweite Verbreitung. Wobei die Black Hamburg aber meist nicht zur Weingewinnung genutzt wird, sondern eher als Tafeltraube Verwendung findet. Zusätzlich gibt es noch die eigenständige Sorte Muskat Trollinger. Diese reift noch etwas später als der ursprüngliche Namensgeber. Durch die späte Reife gibt es jedoch eine große Ertragsunsicherheit. In guten Jahren bringt die Traube allerdings sehr gute Weine hervor. Eigenschaften des deutschen Weissweins “Trollinger” Die deutsche Rebsorte Trollinger wird fast ausschließlich im Weinbaugebiet Württemberg angebaut. Dort ist der Wein praktisch zu einem Synonym für das Viertele Wein geworden und ist somit ein Ausdruck einer einfachen und schlichten Weinkultur. Gern wird er zu einer deftigen Brotzeit genossen, passt aber auch hervorragend zu hellem Fleisch oder auch zu einem Frischkäse. Außerhalb der Württembergischen Region wird der Wein eher weniger geschätzt, bzw. ist die Rebsorte weniger bekannt. Nur sehr selten findet man Prädikatsweine dieser Sorte. Die Ursache liegt darin begründet, dass bei Prädikatsweinen die Maische nicht zusätzlich mit Zucker angereichert werden darf. Der eigene Zucker dieser Rebsorte liegt jedoch selten über 180 Gramm pro Liter. Bedingt durch das vergleichsweise geringe Mostgewicht von 75 Grad Öchsle, ist eine Herstellung höherwertiger Weine nicht möglich. Ein Großteil dieses Weins wird sehr häufig mit Lemberger Weinen verschnitten. Wenn die Rebsorten hell gekeltert werden, ergeben sie einen lachsfarbenen Weißherbst. Trollinger Wein – Was macht ihn so besonders? Die meisten Weine dieser Rebsorte werden zu frischen, einfachen und kernigen Weinen gekeltert. In der Regel braucht der Wein keine lange Lagerzeit und kann bereits ein Jahr nach der Ernte konsumiert werden. Durch seine Restsüße wird dem Trinkwein eine harmonische Süffigkeit verliehen. Die Farbe des Weins reicht von einem hellen Rot bis hin zu einem tiefen Rubinrot in guten Jahren. Der feine Duft lässt einen zarten Muskatton oder auch ein Wildkirschenaroma erahnen. Ebenso ist der Trollinger sehr gut bekömmlich. Dies kann man auch davon ableiten, weil viele Konsumenten, besonders aus dem Württembergischen, diesen fast täglich zu sich nehmen. Weil der Trollinger eine so hohe, weltweite Verbreitung gefunden hat, findet man diesen auch unter den verschiedensten Bezeichnungen. Einige sehr bekannte sind: Schwarzer Wälscher, Spanisch Blau, Rheinwein Blau, Ägypter und Baccaris, um nur einige von etwa 60 verschiedenen Bezeichnungen zu...

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Spanischer Wein in Mainz – Rotwein im Barrio Alto
Nov21

Spanischer Wein in Mainz – Rotwein im Barrio Alto

Das Restaurant „Barrio Alto“ in der Mainzer Innenstadt ist wegen seiner hervorragenden Küche nicht nur Feinschmeckern bekannt. Speisen im mediterran anmutenden Ambiente, leckere Tapas und landestypische Spezialitäten ermöglichen gemütliche Stunden in dem Lokal. Zu einem köstlichen spanischen Essen kann im Barrio Alto auch ein hervorragender spanischer Wein in Mainz genossen werden, denn das Restaurant verfügt über eine umfangreiche Weinkarte mit mehr als 450 erlesenen Weinsorten spanischer Winzer. Dass bei der Wahl der Weine auf eine besondere Qualität geachtet wird, beweisen die Auszeichnungen um die beste spanische Weinkarte. Bereits im Jahr 2006 erlangte das Barrio Alto im Wettbewerb des Gault Millau den vierten Platz und im Jahr 2007 erfolgte die Platzierung auf dem ersten Platz des Wettbewerbs. Ob spanischer Weisswein, Rotwein, ein fruchtiger Roséwein oder perlender Cava – im Barrio Alto kann man sich sicher sein, dass bei der Wahl des spanischen Weins auf eine ausgezeichnete Qualität geachtet wird. In früheren Zeiten war Spanien für seine Sherry Produktion bekannt. Spanischer Wein hingegen konnte sich außerhalb der Landesgrenzen kaum behaupten. Nachdem Spanien Ende der achtziger Jahre in die Europäische Gemeinschaft eintrat, änderte sich in Bezug auf die Weinproduktion und den Export einiges. Seither werden die Rebflächen auch in höheren und weniger heißen Lagen angebaut und zusätzliche Qualitätssysteme haben dafür gesorgt, dass sich Spanien weltweit zur größten Weinnation entwickelt hat. Spanischer Wein in Mainz: Rotwein – eine Verführung der Sinne im Barrio Alto Obwohl Spanien etwa 50% der Weinbauregionen mit weißen Rebsorten bestockt ist, hat spanischer Rotwein einen höheren Bekanntheitsgrad als der Weisswein. Zu den bekanntesten Rotweinen zählt der Tempranillo, der besonders früh reift, aber dennoch sehr aromatisch und fruchtbetont ist. Obwohl der Tempranillo mit 11-13% über einen recht hohen Alkoholgehalt verfügt, zeichnet sich der Rotwein durch seinen geringen Säuregehalt und seine elegante Weiche aus. Aufgrund des hohen Anteils der Gerbstoffe und der Tatsache, dass die Trauben häufig mit der Rebsorte Garnacha verschnitten werden, ist der Tempranillo sehr lagerungsfähig. Angebaut werden die roten Reben überwiegend in der nordspanischen Weinbauregion Rioja. Als spanischer Wein in Mainz kann der Tempranillo im Barrio Alto aus der Weinbauregion Valdepeñas genossen werden. Als Crianza Tempranillo wurde der Rotwein mindestens sechs Monate im Holzfass gelagert und weitere 12-18 Monate in der Flasche. Somit verfügt der Wein über ein dezentes Barrique. Neben dem Tempranillo zählen spanische Rotweine wie Garnacha und Bobal zu den beliebtesten Sorten, die als spanischer Wein in Mainz auf der Weinkarte des Barrio Alto zu finden sind. Da die Garnacha Traube allein einen zu hohen Alkoholgehalt aufweist, ist es üblich, dass die Garnacha Rebsorte mit anderen Sorten verschnitten wird. Ganz typisch für erlesenen Rotwein ist, dass er über einen ausgeprägten Geschmack nach Quitten, Kirschen oder Feigen...

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Dornfelder: mehr als ein einfacher Rotwein
Nov18

Dornfelder: mehr als ein einfacher Rotwein

Die rote Rebsorte Dornfelder wurde erstmals im Jahr 1955 von dem Rebenzüchter August Herold kultiviert. Entstanden war sie aus einer Kreuzung der Rebsorten Heroldrebe und Helfensteiner. Als Namensgeber fungierte der Gründer der Weinbauschule Weinsberg Immanuel Dornfeld. Im Jahr 1979 erhielt die Rebsorte durch das Bundessortenamt den Sortenschutz und eine Zulassung. Ursprünglich wurde der Dornfelder als Deckwein genutzt und sollte auf diese Weise farbschwächeren Weinen zu mehr Farbe verhelfen. Doch erst in jüngster Zeit wird der Dornfelder als eigenständige Rebsorte etabliert und man kann ihn in unterschiedlichen Qualitätsstufen erhalten. Gemeinhin hat dieser Wein den Ruf, ein einfacher Rotwein zu sein. Doch wie verschiedene Prämierungen, unter anderem durch die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft zeigen, trägt er diesen Ruf zu Unrecht. In Deutschland wird dieser Wein überwiegend in den Weinbaugebieten Rheinhessen und der Pfalz angebaut. Mit einer Gesamt-Anbaufläche von mehr als 8.000 Hektar ist der Dornfelder, nach dem Spätburgunder, die am zweithäufigsten angebaute Rotweinsorte. Der Wein wird inzwischen deutschlandweit als In-Wein gehandelt. Dornfelder Wein und seine Charakteristik Dieser Wein zeichnet sich durch seinen fruchtigen Geschmack und seine dunkle, schwarzrote Farbe aus. Ein weiteres Merkmal ist der relativ geringe Säuregehalt. Auf diese Weise ist der Wein auch Menschen zugänglich, die eine gewisse Säureempfindlichkeit mitbringen. Da die Rebsorte in der Regel hohe Erträge bringt, werden zu Beginn der Reifezeit einige Trauben von den Weinbauern zurückgeschnitten. Auf diese Weise konzentrieren sich die gesamten Inhaltsstoffe auf die verbleibenden Reben. Ebenso charakteristisch ist, je nach Ausbauart, der durch den großen Farbstoffgehalt bedingte hohe Anteil an Gerbstoffen, den so genannten Tanninen, welche dem Wein eine raue Note von Trockenheit verleihen. Durch den Ausbau des Weins in Eichenfässern (Barrique), wird der letztgenannte Aspekt nochmals unterstrichen. Bei dieser Art des Ausbaus wird die Struktur des Weins betont und die Fruchtaromen zurückgenommen. Das Ergebnis ist ein harmonischer, geschmeidiger und gehaltvoller Rotwein. Bei der zweiten Ausbauvariante werden die sehr intensiven Fruchtaromen wie Holunder, Brombeere und Kirsche betont. Dieser Wein wird sehr jung auf den Markt gebracht und ist teilweise bereits als Primeur erhältlich. In jüngster Zeit wird der Dornfelder auch weiß gekeltert. Aus dieser Art der Verarbeitung entstehen liebliche Roséweine. Wie auch andere kräftige Rotweine, passen Dornfelder eher in die Winterzeit. Besonders dann, wenn sie schon etwas abgelagert sind. Sie harmonieren mit deftigen Gerichten, wie Braten, Käse oder anderen herzhaften Speisen. In der fruchtigen Ausbauform kann man den Wein auch während der Sommermonate genießen, wenn man es mag, auch leicht...

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Tempranillo: kräftig, fruchtig, leicht, weich – Herz der spanischen Weinseele
Nov11

Tempranillo: kräftig, fruchtig, leicht, weich – Herz der spanischen Weinseele

Jung und pulsierend, mit einem kräftig fruchtigen Aroma, aber dennoch leicht und weich in seinem Geschmack- so wird der spanische Rotwein Tempranillo von Weinliebhabern beschrieben. Nicht ohne Grund spricht man beim Tempranillo Rotwein auch vom Herz der spanischen Weinseele, denn dieser edle Tropfen verfügt über eine lange Tradition und einen vielschichtigen Charakter, der bei kaum einem anderen Wein zu finden  ist. Bereits nach der Rückeroberung Spaniens von den Mauren, pflanzten spanische Mönche in La Rioja die ersten roten Tempranillo Rebstöcke an. Der Name “Tempranillo” umschreibt bereits die Eigenschaften des Rotweins. Temprano bedeutet “früh”, so dass “Tempranillo” aus dem spanischen übersetzt “kleiner Früher” bedeutet. Die Trauben weisen eine kleinere Größe als beispielsweise die Garnacha-Trauben auf und reifen früher. Aber auch die Tatsache, dass der Tempranillo bereits als Jungwein seinen vollen Geschmack entfaltet, hat ihm seinen Namen eingebracht.  In den südeuropäischen Ländern Spanien und Portugal ist der Tempranillo weit verbreitet. Die Reben werden überwiegend im Norden der spanischen Provinz La Rioja angebaut, wo sich die Weinanbauflächen im Bereich des Flusses Ebro befinden. Aber auch in Katalonien, Kastilien-León und Navarra reift die Tempranillo Traube als dickschalige Frucht heran, in der viel vom pflanzlichen Gerbstoff Tannin enthalten ist. Rotwein aus Spanien: Fruchtbetontes Aroma des Tempranillo Die sehr dunkle Farbe der Traube verleiht dem wohlschmeckenden Rotwein aus Spanien sein ausgezeichnetes Aroma. Sein fruchtbetonter Charakter erinnert an Erdbeeren, Heidelbeeren und Pflaumen. Obwohl der Tempranillo bereits als Jungwein über einen exzellenten Geschmack verfügt, kommen exotische Aromen durch die Barriquelagerung zur Geltung, wobei der Alkoholgehalt mit 11-13% mittelmäßig hoch ist. Je nach Art des Barrique kann der spanische Rotwein Tempranillo ungewöhnliche Aromen wie Tabak, Lakritz, Kokosnuss, Karamell, Minze oder andere Gewürze, entwickeln. Somit zählt die spanische Rebsorte Tempranillo zu den Trauben, die aufgrund der Lagerung an Qualität gewinnen. Bei erlesenen Tempranillo Rotweinen aus Spaniens Norden kommt es recht häufig vor, dass die roten Reben mit anderen Rebsorten verschnitten werden. Aufgrund dieses so genannten Cuvée, dem Verschneiden von Weinen, erhöht sich die Qualität des Weins. Üblicher Weise wird die spanische Tempranillo Rebsorte häufig mit der Garnacha Rebe und Mazuelo Rebe verschnitten, wodurch ein tiefroter und würziger Tempranillo Rotwein entsteht. Als bekömmlicher Rotwein passt der Tempranillo Rotwein hervorragend zu deftigen Speisen wie Wildgerichten, Schweine- und Rinderbraten oder Geflügelsorten wie Ente und Gans. Da die Spanier bekannter Maßen recht unkompliziert sind, stellt es für sie aber keinen kulinarischen Fehltritt dar, wenn sie einen Tempranillo Rotwein auch einmal zum leichten Fischgericht...

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